Männer
26.09.19 Alter: 24 Tage


Riegenausflug 2019 " Männerriege "

Kategorie: Männer
Von: Karl Sidler

 

Männerriegen-Weekend TSV 2001 Rotkreuz

 

Periodisch dieses Jahr bei bescheidenem Wetter machte sich eine trotzdem gut gelaunte Gruppe der Männerriege TSV 2001 Rotkreuz mit der Eisenbahn auf den Weg nach Solothurn. Es gab viel zu erzählen von den Schwing- und Weinfesten im letzten Sommer. Die Stadtführung begann mit einem ungeplanten Alphornvortrag vor der St. Ursen-Kathedrale. Wir wurden durch so viele Weise auf die in der Bischofs-Stadt allgegenwärtigen Zahl 11 aufmerksam gemacht, dass es schliesslich offensichtlich war, dass unsere Gruppe aus 11 bestehen musste – ohne einen Gast und dem später noch dazustossenden (Vize-) Präsidenten sowie dem Leiter Werner Mendler, dem hier ein herzlicher Dank formuliert sei.

Die Verena-Schlucht wurde zugunsten des Mittagessens im Restaurants Einsiedelei ziemlich schnell passiert. Frisch gestärkt gingen wir los Richtung Weissenstein. Die Überwindung von immerhin 750 Höhenmetern (von den meisten zu Fuss) wurde mit einer überraschend passablen Aussicht belohnt. Der Start des Planetenweges sollte aber der einzige Moment bleiben, wo wir die Sonne (wenigstens als Modell) für längere Zeit ganz im Blickfeld hatten. Die Unterkunft befand sich im Hinterweissenstein gleich beim Uranus. Es war reines Glück, dass das Abendessen nicht das gleiche war wie am Mittag. Den Abend verbrachten wir digitallos vor allem mit Jassen. Denn trotz - oder wegen - eines Nationalrats-Kandidaten in der Gruppe war die Lust auf Politikdiskussionen sehr überschaubar. Nachts war der Regen ausnahmsweise lauter als wir.

Am Sonntagmorgen nahmen wir die Operation Nebelwanderung ohne Netz in Angriff. Der zweite Teil des Planetenweges führte uns auf einer Höhenwanderung am Nichtmehr-Planeten Pluto vorbei schliesslich auf den Grenchenberg. Wie durch ein Wunder verloren sich zwei Untergruppen erst nach etwa drei Stunden aus den Augen, etwa 5 Minuten vor dem Ziel. Das hatte jedoch nur getrennte Mittagessen zur Folge. Das Dessert genossen wir dann wieder zusammen als Protest gegen die Temperaturen in Form von Stiel-Eiscreme. Der Entscheid, bereits eine Stunde früher heimzureisen war goldrichtig. Wir hatten kaum im Zug platz genommen, begann es schon zu regnen. Die letzten lustigen Geschichten wurden erzählt und schliesslich erreichten wir Rotkreuz müde aber glücklich – wie es ja auch sein soll.  

Rolf Knobel

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