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Turnerreise Polysport Männer 50+

Auf zum Murgsee, ein Abenteuer ohne Handynetz

Am zweiten Wochenende im September begaben sich 14 abenteuerlustige Turner des TSV 2001 Rotkreuz auf eine denkwürdige Reise. Mit leichtem Gepäck und schwerem Herzen für die Natur stiegen wir in die Eisenbahn, um anschließend mit einem wagemutigen Taxifahrer nach Mornen zu kommen. Unterwegs erlebten wir eine Begegnung der besonderen Art: Wir gerieten in den Gegenverkehr mit einem Alpabzug – das ist mal echter Nahverkehr in der Schweiz!

 

Die Herausforderung der digitalen Abstinenz

Unsere Wanderung führte uns in die Abgeschiedenheit, und den größten Teil des Weges hatten wir kein Handy-Netz. Es war fast wie in der Steinzeit, nur dass wir Selfies halt später hochladen mussten. Hoch über Furgglen wanderten wir zum Murgsee, vorbei am berühmten Mürtschenstock, der uns an das Cabaret Rotstift erinnerte und jede Menge Lacher verursachte. Der steinige Weg erschien uns dann fast wie eine moderne Bestrafungsmethode – irgendjemand wollte uns wohl besonders fordern.

 

Fröhliche Badende und Bier als Wissenschaft

Ohne Dusche in der Murgseehütte mussten drei unserer besonders reinlichen Turner den Sprung ins kalte Wasser des Sees wagen. Ihre Schreie hallten über das Tal und sorgten für viel Belustigung. Danach starteten wir die wissenschaftliche Untersuchung zum Elektrolythaushalt mit Hilfe von Bier – ein Projekt, das einige von uns sehr ernst nahmen.

 

Tradition und Sterne

Nach einem herzhaften Abendessen folgte das traditionelle Jassen, bei dem es nicht nur um Karten, sondern auch um viel Gelächter und spannende Geschichten ging. Bevor wir uns in die Schlafsäcke kuschelten, gab Rolf uns eine atemberaubende Sternhimmelführung, die uns einmal mehr spüren ließ, wie schön die Natur doch ist.

 

Eine symphonische Nacht und Gipfelsturm

In der Nacht glich die Murgseehütte dann eher einem Sägewerk – das Schnarchen diverser Mitreisender war ein wahres Konzert. Am Sonntag erklommen die meisten von uns das Schwarzstöckli und trugen sich stolz ins Gipfelbuch ein. Insgesamt legten wir beeindruckende 1500 Höhenmeter sowohl rauf als auch runter zurück. Zum Ende der Reise holte uns der Regen ein, was das Abenteuer noch einmal richtig abrundete.

Müde, aber glücklich und voller unvergesslicher Erlebnisse, kehrten wir schließlich nach Hause zurück. Ein besonderer Dank gilt unserem Organisator Ernst, der diese erlebnisreiche Reise möglich machte.

Rolf Knobel und ChatGPT

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